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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 30. Mai 2026

für den Erwerb von Tickets für das Latin Musicality Festival Kassel (9.–11. Oktober 2026)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle über die Website latinmusicalityfestival.de abgeschlossenen Verträge über den Erwerb von Eintrittskarten (Tickets) zum Latin Musicality Festival Kassel. Abweichende Bedingungen des Käufers werden nicht anerkannt, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragspartner

Vertragspartner ist Stefan Exner, Eichenberger Straße 10b, 34233 Fuldatal, Deutschland (nachfolgend „Veranstalter“). Kontakt: info@latinmusicalityfestival.de.

3. Vertragsschluss

Die Darstellung der Ticketangebote auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar. Mit Absenden der Bestellung im Checkout geben Sie ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Ticketvertrags ab.

Der Vertrag kommt erst zustande, wenn wir Ihnen die Ticketbestätigung zusenden oder das Ticket anderweitig bereitstellen (z. B. per E-Mail mit Ticketdaten oder Zugang zum Ticket). Voraussetzung ist der erfolgreiche Zahlungseingang. Eine automatische Mitteilung nach Abschluss der Zahlung, die noch keine Ticketbestätigung darstellt, begründet allein noch keinen Vertragsschluss.

4. Leistungen

Gegenstand des Vertrags ist der Eintritt zu den im jeweiligen Ticket beschriebenen Veranstaltungsleistungen des Latin Musicality Festival Kassel am 9.–11. Oktober 2026 in Kassel. Der genaue Umfang (z. B. Workshops, Partys, Zeitfenster) ergibt sich aus der Ticketbeschreibung zum Zeitpunkt des Kaufs. Ein Anspruch auf bestimmte Artists, Workshops oder Programmpunkte besteht nicht.

Der Veranstalter kann Teilnehmer, wenn die Voraussetzungen für das ausgeschriebene Workshop-Level erkennbar nicht erfüllt sind oder nach sachgerechter Einschätzung des jeweiligen Dozenten, einem anderen Workshop-Level zuordnen oder die Teilnahme an einzelnen Workshops aus organisatorischen oder sicherheitsbezogenen Gründen einschränken, soweit dies sachlich gerechtfertigt ist.

Es besteht kein Anspruch auf einen Tanzpartner, einen festen Tanzpartner oder darauf, während der Veranstaltung mit einer bestimmten Person zu tanzen.

Ein unausgeglichenes Verhältnis von Leadern und Followern begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Ersatzleistungen.

5. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website ausgewiesenen Preise in Euro inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern ausgewiesen. Die Zahlung erfolgt über Stripe (Kartenzahlung). Die Abwicklung erfolgt über den genannten Zahlungsdienstleister; es gelten ergänzend dessen Bedingungen. Bis zum Zahlungseingang besteht kein Anspruch auf Ticketbereitstellung.

6. Tickets, Übertragung und Zutritt

Eine Übertragung des Tickets auf eine andere Person bzw. Namensänderung auf dem Ticket kann bis spätestens 24 Stunden vor Beginn des ersten Veranstaltungstages (9. Oktober 2026, 10:00 Uhr) per E-Mail an info@latinmusicalityfestival.de beantragt werden. Es fällt keine Bearbeitungsgebühr an. Anträge, die später eingehen, können aus organisatorischen Gründen abgelehnt werden.

Eine genehmigte Übertragung ist zum ursprünglichen Kaufpreis oder zu einem niedrigeren Preis zulässig; ein Weiterverkauf zu einem höheren Preis als der bezahlte Ticketpreis (insbesondere gewerbsmäßiger Weiterverkauf bzw. Resale über dem Kaufpreis) ist untersagt. Eine Weitergabe ohne Genehmigung oder entgegen dieser Bedingungen berechtigt zum Entzug des Zutritts.

Mehrfach verwendete, manipulierte oder unberechtigt übertragene Tickets können vom Veranstalter gesperrt werden. Der Zutritt kann in diesen Fällen verweigert werden, ohne dass ein Anspruch auf Erstattung besteht, soweit gesetzlich zulässig.

Bei Verlust eines Tickets kann der Veranstalter nach eigenem Ermessen Ersatz bereitstellen, sofern die Kaufberechtigung nachgewiesen wird. Ein Anspruch auf Ersatz besteht nicht.

Beim Check-in ist das Ticket vorzulegen (z. B. in digitaler oder gedruckter Form).

7. Erstattung

Ein Anspruch auf Rückerstattung des Ticketentgelts besteht nicht bei Verhinderung des Käufers oder Teilnehmers (z. B. Krankheit, Reisehindernis). Eine Namensänderung oder Übertragung gemäß Ziffer 6 bleibt hiervon unberührt.

Gesetzliche Ansprüche des Käufers, insbesondere bei vollständiger Absage der Veranstaltung, bei erheblicher Änderung der Veranstaltung oder wenn der Veranstalter die geschuldete Leistung nicht erbringt, bleiben unberührt.

8. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, gilt gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB jedoch kein Widerrufsrecht. Der Ticketkauf für das Festival mit festem Termin (9.–11. Oktober 2026) fällt unter diese Ausnahme.

9. Programmänderungen

Der Veranstalter ist berechtigt, Artists, Workshop-Inhalte, Zeiten oder Locations aus sachlichen Gründen anzupassen oder zu ersetzen, soweit die Gesamtveranstaltung ihren Charakter behält und in vergleichbarer Art durchgeführt wird.

Ein Anspruch auf Rückerstattung oder Schadensersatz wegen einzelner Programmänderungen besteht nicht, soweit die Gesamtveranstaltung ihren Charakter behält. Gesetzliche Ansprüche, insbesondere bei erheblicher Änderung der Veranstaltung, bleiben unberührt.

10. Veranstaltungsabsage und Teilausfall

Wird die Veranstaltung vom Veranstalter vollständig abgesagt, werden bereits gezahlte Ticketentgelte erstattet. Die Erstattung erfolgt über die ursprünglich verwendete Zahlungsart.

Wird die Veranstaltung nur teilweise abgesagt oder kann sie aus Gründen höherer Gewalt (vgl. Ziffer 11) nur teilweise durchgeführt werden, informiert der Veranstalter die Käufer unverzüglich. Ein pauschaler Anspruch auf vollständige Erstattung besteht in diesem Fall nicht; es gelten die gesetzlichen Ansprüche des Käufers, insbesondere bei erheblicher Minderung der Veranstaltung. Der Veranstalter kann nach billigem Ermessen Teilerstattungen, Ersatztermine oder vergleichbare Leistungen anbieten, soweit gesetzlich zulässig.

Ansprüche auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen sowie weitergehende Ansprüche (z. B. Reise- oder Unterbringungskosten, entgangener Verdienst) sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

11. Höhere Gewalt

Kann die Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, behördliche Verbote, Streiks, Pandemien, Ausfall oder Sperrung der Venue) nicht oder nur teilweise durchgeführt werden, gelten die gesetzlichen Regelungen sowie Ziffer 10. Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, Leistungen zu erbringen, die aufgrund höherer Gewalt unmöglich sind.

Der Veranstalter wird die Käufer in diesem Fall unverzüglich informieren.

12. Gesundheitliche Eignung

Die Teilnahme an Workshops und sonstigen Aktivitäten erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Teilnehmer sind verpflichtet, ihre körperliche Belastbarkeit selbst einzuschätzen und gesundheitliche Einschränkungen zu berücksichtigen.

Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Verletzungen ist die Teilnahme unverzüglich zu unterbrechen.

Der Veranstalter schuldet keine medizinische Betreuung.

13. Schuhwerk

Aus Sicherheits- und Bodenschutzgründen kann der Veranstalter bestimmte Arten von Schuhwerk auf dem Veranstaltungsgelände untersagen. Nähere Regelungen können im Rahmen der Veranstaltung (z. B. Aushang, Ankündigung) bekannt gegeben werden.

14. Verhalten während der Veranstaltung

Teilnehmer haben sich so zu verhalten, dass andere Teilnehmer, Artists, Dozenten und Mitarbeiter nicht gefährdet oder belästigt werden.

Diskriminierung, sexuelle Belästigung, Gewalt, Bedrohungen oder vergleichbares Verhalten können zum sofortigen Ausschluss von der Veranstaltung führen, ohne dass ein Anspruch auf Erstattung des Ticketentgelts besteht, soweit gesetzlich zulässig.

Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen dauerhaft von einzelnen Programmpunkten oder der gesamten Veranstaltung auszuschließen.

15. Hausrecht

Der Veranstalter übt auf dem Veranstaltungsgelände das Hausrecht aus. Teilnehmer haben den Anweisungen des Veranstalters, des Veranstaltungspersonals und der Sicherheitskräfte Folge zu leisten. Sie müssen behördliche Auflagen sowie vom Veranstalter zur Umsetzung dieser Auflagen erlassene Sicherheits- und Organisationsregeln befolgen.

Bei erheblichen Störungen, Belästigung, Alkohol- oder Drogenmissbrauch, aggressivem Verhalten, Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften oder geltendes Recht kann der Veranstalter den Zutritt verweigern oder vom Veranstaltungsort verweisen, ohne dass ein Anspruch auf Erstattung des Ticketentgelts besteht, soweit gesetzlich zulässig.

Der Zutritt kann auch verweigert werden, wenn gesetzliche Vorgaben oder behördliche Auflagen dies erfordern.

16. Foto- und Videoaufnahmen

Während der Veranstaltung können vom Veranstalter oder von beauftragten Dritten Foto-, Ton- und Videoaufnahmen zu Dokumentations- und Werbezwecken erstellt und veröffentlicht werden. Die Verarbeitung personenbezogener Daten aus solchen Aufnahmen erfolgt auf Grundlage des berechtigten Interesses des Veranstalters gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Einzelheiten zu Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und Ihren Rechten (insbesondere Widerspruch gemäß Art. 21 DSGVO, Auskunft) finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (Abschnitt „Foto- und Videoaufnahmen bei der Veranstaltung“) unter https://latinmusicalityfestival.de/datenschutz.

Teilnehmer können sich bei berechtigten Anliegen hinsichtlich Foto- und Videoaufnahmen vor Ort oder vorab an das Veranstaltungsteam wenden (info@latinmusicalityfestival.de).

17. Altersvoraussetzung

Die Teilnahme ist ausschließlich Personen ab 18 Jahren gestattet. Der Käufer bestätigt mit der Bestellung, dass alle auf dem Ticket genannten Teilnehmer zum Zeitpunkt der Veranstaltung mindestens 18 Jahre alt sind.

Bei Zutritt kann ein amtlicher Lichtbildausweis verlangt werden. Personen, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, können ohne Erstattung des Ticketentgelts vom Zutritt ausgeschlossen werden, soweit gesetzlich zulässig.

18. Mitgebrachte Gegenstände

Für den Verlust, Diebstahl oder die Beschädigung unbewachter Garderobe und mitgebrachter Gegenstände übernimmt der Veranstalter keine Haftung, soweit gesetzlich zulässig.

19. Fundsachen

Fundsachen werden nach Ende der Veranstaltung für einen angemessenen Zeitraum aufbewahrt. Eine Verpflichtung zur Nachsendung besteht nicht.

20. Haftung

Der Veranstalter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

21. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter https://latinmusicalityfestival.de/datenschutz.

22. Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Vertragssprache ist Deutsch. Gegenüber Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.

Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Veranstalters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.

© 2026 Latin Musicality Festival Kassel. Alle Rechte vorbehalten.

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